Riesengebirge

 

Karkonosze - Riesengebirge - Karkonoski - Polen Riesengebirge
Das sagenumwobene Riesengebirge, als Hochregion der Sudeten, ist Ursprung der Elbe und steht seit etwa 50 Jahren als Nationalpark unter Naturschutz, teils sogar als Biosphärenreservat der UNESCO. Der Kamm des Gebirges verläuft von West nach Ost und teilt Tschechien und Polen. Es ist ein etwa 56qkm großes Schutzgebiet, das sich über zwei Länder verteilt und gehört zu den traditionsreichsten Gebieten Mitteleuropas.
 
Von 3500 bis 1700 v. Chr. wurde das Areal bereits erschlossen. Zuwanderer kamen aus der Lausitz, aus der Region Meißen sowie Thüringen. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Tourismus am Fuße der Schneekoppe mit Rodelbahnen, Sesselliften und Schwimmbädern ausgebaut. Auch heute beherbergt das Riesengebirge interessante Wintersportorte.
 
In Karpacz (Krummhübel) sollte man die norwegische Stabkirche “Wang” gesehen haben. Sie wurde aus Holzbalken in der norwegischen Gemeinde Wang erbaut. 1841 wurde sie demontiert und  zwei Jahre darauf  in Karpacz eingeweiht. Die Kirche hat mit ihrer halbkreisförmigen Altarnische, den alten Schnitzerein und ihrer charakteristischen Bauart schon viele Besucher erfreut.
Die Legende von Rübezahl ist im Riesengebirge oft präsent. Viele Geschichten und Sagen ranken sich um ihn. Er ist zwar freundlich gegenüber den Menschen, bestraft aber die Bösen, Habgierigen und die, die ihn verspotten. In früheren Zeiten hatte der Berggeist mehrere Namen. Die älteste Abbildung von Rübezahl, in der dieser als aufrecht gehendes Fabelwesen mit Hirschgeweih und einem Stock in der Hand abgebildet wird, befindet sich auf einer Landkarte aus dem Jahr 1561.
Nördlich des Riesengebirges liegt das Hirschberger Tal mit dem Hauptort Jelenia Gora (Hirschberg), eine hübsche Stadt mit einer Vielzahl an Sehenswürdigkeiten, sowie neben Karpacz auch Schreiberhau (Sklarska Poreba). Überzeugen Sie sich selbst von der einmaligen Landschaft auf einem Wanderurlaub im Isergebirge.

 

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