Rübezahl: unsere Legende für Mai

Rübezahl, auf polnisch Liczyrzepa, entstand laut einer polnischen Quelle aus dem Glauben der Menschen, die vor langer Zeit am Fuße des Riesengebirges gelebt haben. Sie glaubten an einen bösartigen Geist der Berge, der die verborgenen Schätze im Riesengebirge bewacht. Während er anfangs eher wie der Teufel dargestellt wurde, verwandelte er sich daraufhin in einen sympathischen Charakter, der mehreren Touristen bereits geholfen haben soll. Die Legende soll im 16. Jahrhundert dank der Bergleute entstanden sein, die in den Bergen auf der Suche nach Gold und anderen Edelmetallen waren und die Schuld, wenn sie nicht erfolgreich waren, bei einem bösartigen Berggeist suchten. Der Spitzname Rübezahl galt als Beleidigung und alle, die den Namen laut aussprachen, sollten Rache erfahren. Der Berggeist soll der Sohn eines armen Schuhmachers gewesen sein und seine eigene Mutter soll ihn bereits in der Wiege verflucht haben. Als Riese soll Rübezahl eine Menge Schäden angerichtet haben, wie zum Beispiel das Fluten von Bergbauschächten. Trotzdem soll Rübezahl ein tatenkräftiger Riese sein und manchmal soll er sich in Form eines Bären oder eines Monsters zeigen, um noch heute Menschen zu erschrecken. Aber man sollte nicht ängstlich sein, denn Rübezahl wolle nichts Schlechtes.

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