Euro 2012 in Polen

11. Mai 2011

Noch sind es einige Monate hin, bis im Sommer 2012 Polen — zusammen mit der Ukraine — Ausrichter des zweitgrößten Fußballfests dieses Planeten sein wird, doch die Vorbereitungen laufen schon auf Hochtouren. Die Euro 2012 findet im östlichen Nachbarland statt, was eine ganze Reihe an Deutschen dazu bewegen wird, in jenem Sommer einige Zeit in Polen zu verbringen.
Im Vorlauf vor dem Beginn der EM im Juni 2012 lohnt sich die Verfolgung dreier spannender Handlungsstränge:

  • Wie verläuft die sportliche Qualifikation in den insgesamt neun Gruppen, die die Teilnehmer für Polen und die Ukraine ermitteln?
  • Wie machen sich Polen und die Ukraine bei den Vorbereitungen auf das Turnier in den Bereichen Stadien, Infrastruktur und Sicherheit
  • Und nicht ganz unwichtig für alle dann nach Polen und in die Ukraine Reisende: Wie bekommt man Karten und wo kann man schließlich übernachten?

Das EM-2012-News-Blog berichtet aktuell, ausführlich und genauso regelmäßig wie unterhaltsam zu allen diesen Themen — und noch ein paar weiteren, so sie denn wichtig werden können: Sicherheit auch um die Stadien herum, bestochene Schiedsrichter oder die Anwandlungen des Michel Platini, wie er seine Macht als Präsident der UEFA sichern will.

Was auch immer passiert im Zuge der kommenden Euro 2012, das EM-2012-News-Blog wird davon berichten. Und für den unwahrscheinlichen Fall, dass die Newsfront gerade Pause macht, gibt es Reisetipps für die relevanten Regionen in Polen, Einkaufstipps und nicht zuletzt alles über die neuen Trikots der Nationalmannschaften im Zuge der Euro 2012.
Viel Vergnügen!

Freizeitgestaltung für den Urlaub in Polen

9. Dezember 2010

Freizeitgestaltung für den Urlaub in Polen

Wer seinen Urlaub plant, holt sich meist einen Überblick über die möglichen Freizeitaktivitäten vor Ort. Dabei werden aber nicht nur Sehenswürdigkeiten rausgesucht, auch mögliche sportliche Aktivitäten zieht der eine oder andere Urlauber in Betracht. Die voranstehende Planung steht für viele Urlauber meist im Vordergrund – die Unterkunft in Polen wird oft erst danach gebucht.

Grundsätzlich bietet Polen aufgrund seiner vielseitigen Landschaft viele Möglichkeiten sich aktiv zu betätigen. Polen verfügt über eine Landesfläche von rund 300.000 km² und über 500 Kilometern Küstenbereich im Norden an der Ostsee. Geographisch lässt sich Polen in 6 Landschaftsräume einteilen: Die Küstenlandschaft im Norden, südlich davon die riesige Rückenlandschaft, das Polnische Tiefland, die Hochländer, das Vorgebirge und schließlich ganz im Süden das Gebirge. Von Nord nach Süd steigt die Landschaft stetig an. Interessant ist das vor Allem für Bergsteiger und Kletterer,

Aber auch für Fahrradfahrer ist diese abwechslungsreiche Landschaft wie geschaffen. So wird Polen gleich durch fünf der europäisch geltenden EuroVelo-Wege durchquert: Die Hauptstadt-Route ( EV1 ), die Route von Roscoff nach Kiew ( EV4 ), die Bernsteinroute ( EV9 ), die Hanse-Runde ( EV10 ) und die Osteuropa-Route ( EV11 ). Aber auch kleinere Radwege durchlaufen die Polnischen Gebiete. Im Süden befinden sich die anspruchsvolleren Strecken durch die Gebirgsregionen Polens.

Wasserratten finden vor Allem im Norden ihr Urlaubsgebiet. Aber auch entlang der meisten Flüsse sind Wassersportarten möglich. Paddel- und Kanutouren erheitern auch das Gemüt von Kindern und Jugendlichen.
Aber auch Segler können in den Nordregionen ihren Sport ausüben. Während der Segelmonate Mai bis September tummeln sich die Segler nicht nur auf der Ostsee, auch auf den Großen Masurischen Seen ist die Ausübung möglich.
Um einen Segeltörn zu planen, muss beachtet werden, dass dafür eine offizielle Segellizenz von Nöten ist.
Das Windsurferparadies schlechthin liegt direkt in der Pucker Bucht, wo die zahlreichen Surfanfänger auf langjährige Profis treffen. Bei angenehmer Wassertemperatur im Sommer und starken Ostseewellen können die Wassersportler sich von dem milden Wind tragen lassen.

Auch Skifahren ist in Polens Gebirgsregionen möglich, hier bieten sich die höher gelegenen Gegenden in der Hohen Tatra im Süden an. Skisaison ist von Jaunuar bis März, in einigen Gebieten ist es aber auch im Dezember und April möglich Ski zu fahren.

Polen ist ein Land, welches hervorragende Naturvoraussetzungen für ein vielfältiges Sportangebot bietet.

Kaschubischer Abend am 11. Mai in Aachen

5. Mai 2010

Im Rahmen des Internationalen Karlspreises zur Ehrung des Premierministers der Republik Polen Donald Tusk finden in Aachen mehrere Veranstaltungen zum Thema Polen statt. So auch der Kaschubische Abend am 11. Mai im Ballsaal der Erholungsgesellschaft in Aachen.
Die Kaschubische Schweiz, westlich und südwestlich der Dreistadt Metropole Danzig-Zoppot-Gdingen gelegen, ist ein Paradies für Naturliebhaber und Radfahrer und zugleich die Heimat von Donald Tusk. Die Region ist weltweit durch den Film Die Blechtrommel berühmt geworden. Der Höhepunkt des Abends ist der Auftritt von Olo Wanicki mit seinem Projekt „Kaszebe“, der damit mutigen Jazz und gegenwärtige kaschubische Dichtung vereint. Der Eintritt ist frei.

Andere sehenswerte Regionen und Städte Polens finden Sie hier.

Rübezahl: unsere Legende für Mai

30. April 2010

Rübezahl, auf polnisch Liczyrzepa, entstand laut einer polnischen Quelle aus dem Glauben der Menschen, die vor langer Zeit am Fuße des Riesengebirges gelebt haben. Sie glaubten an einen bösartigen Geist der Berge, der die verborgenen Schätze im Riesengebirge bewacht. Während er anfangs eher wie der Teufel dargestellt wurde, verwandelte er sich daraufhin in einen sympathischen Charakter, der mehreren Touristen bereits geholfen haben soll. Die Legende soll im 16. Jahrhundert dank der Bergleute entstanden sein, die in den Bergen auf der Suche nach Gold und anderen Edelmetallen waren und die Schuld, wenn sie nicht erfolgreich waren, bei einem bösartigen Berggeist suchten. Der Spitzname Rübezahl galt als Beleidigung und alle, die den Namen laut aussprachen, sollten Rache erfahren. Der Berggeist soll der Sohn eines armen Schuhmachers gewesen sein und seine eigene Mutter soll ihn bereits in der Wiege verflucht haben. Als Riese soll Rübezahl eine Menge Schäden angerichtet haben, wie zum Beispiel das Fluten von Bergbauschächten. Trotzdem soll Rübezahl ein tatenkräftiger Riese sein und manchmal soll er sich in Form eines Bären oder eines Monsters zeigen, um noch heute Menschen zu erschrecken. Aber man sollte nicht ängstlich sein, denn Rübezahl wolle nichts Schlechtes.

Polen ist ITB Partnerland 2011

16. April 2010

Bevor Polen im Jahr 2012 Austragungsland der Fußball-Europameisterschaft sein wird, steht die ITB 2011 ganz im Zeichen des Partnerlandes Polen. Dieses Jahr wurde gewählt, um sich als Gastgeber für dieses große Ereignis vorzustellen und auch internationale Resonanz zu erlangen. Polen soll weltweit positioniert werden, so sieht es die Marketingstrategie von Polens Tourismuspräsident Rafal Szmytke vor. Bereits seit 1971 ist Polen auf der führenden Messe der weltweiten Reiseindustrie zu Gast und gehört damit zu den Vorläufern in Osteuropa. Die ITB ist für Polen die Gelegenheit, den deutschen Medien und Besuchern unter Beweis zu stellen, dass es als Reisedestination seit dem Beitritt zur Europäischen Union im Mai 2004 weiter an Attraktivität gewonnen hat. Unberührte Landschaften, eine Fülle an Kulturschätzen und die für ihre Gastfreundschaft bekannten Menschen sowie das gute Preis-Leistungs-Verhältnis machen Polen zu einem interessanten und vielfältigen Reiseland. Beginnen wird die ITB Berlin 2011 am 8. März nächsten Jahres mit einer von Polen gestalteten Eröffnungsfeier im Internationen Congress Centrum (ICC) Berlin. Während der Messe wird es verschiedene kulturelle Events und kulinarische Genüsse des Partnerlandes zu entdecken geben.

Rübezahl nach Musäus – Legende im April

9. April 2010

Der Sage nach ist Rübezahl ein launischer Riese oder Berggeist des Riesengebirges. Schon der erste Sammler von Rübezahl-Sagen, Johannes Praetorius (s. u.), beschrieb Rübezahl als charakterlich sehr ambivalenten „Widerspruchsgeist“, der in einem Moment gerecht und hilfsbereit, im nächsten arglistig und launenhaft auftreten könne. Musäus charakterisierte ihn folgendermaßen:

„Rübezahl, sollt ihr wissen, ist geartet wie ein Kraftgenie, launisch, ungestüm, sonderbar, bengelhaft, roh, unbescheiden, stolz, eitel, wankelmütig, heute der wärmste Freund, morgen fremd und kalt; … schalkhaft und bieder, störrisch und beugsam …“ (vgl. Musäus, 1783)

Der Berggeist erscheint den Menschen in verschiedenster Gestalt. Insbesondere zeigt er sich als Mönch in aschgrauer Kutte (vergleichbar Wodan im Wolkenmantel), aber auch als Bergmann, Junker, Handwerker, usw., ebenso in Tiergestalt oder als Gegenstand (Baumstumpf, Stein, Wolke). Rübezahl ist der Wetterherr des Riesengebirges und ähnelt so dem Wilden Jäger. Unerwartet sendet er Blitz und Donner, Nebel, Regen und Schnee vom Berg nieder, während eben noch alles im Sonnenglanz lag. Gegen gute Menschen ist er im Allgemeinen freundlich, lehrt sie Heilmittel und beschenkt insbesondere Arme; wenn man ihn aber verspottet, rächt er sich schwer, etwa durch Unwetter. Bisweilen werden Wanderer von ihm in die Irre geleitet. Er soll einen Garten mit Wunderkräutern besitzen, den er gegenüber Eindringlingen verteidigt. Sich bescheiden ausnehmende Geschenke des Berggeistes wie Äpfel oder Laub können durch seine Macht zu Gold werden, wie er umgekehrt gelegentlich von ihm bezahltes Geld in eine wertlose Währung verwandelt.
Entdecken Sie selbst das Riesengebirge auf einer Polen Rundreise über Krakau, das Riesengebirge und Breslau.

Reisen nach Rumänien mit ACCEPT-Reisen

23. März 2010

Sie möchten durch Rumänien wandern und die Vielfalt eines wenig bekannten Landes bewundern? Rumänien Reisen ist die neuste Destination von ACCEPT-Reisen. Ob es eine Donau-, Wander-, Bus- oder eine Frauenreise ist, Sie haben auf unserer Seite vielfältige Auswahlmöglichkeiten.
Rumänien ist mehr als die Herkunft Draculas und die bekannte Hauptstadt Bukarest. Entdecken Sie die atemberaubenden Landschaften der Karpaten und des Donaudeltas sowie die kulturelle Vielfalt der Regionen Bukowina und Maramuresch.

Ruebezahls erste Taten – Legende im März

8. März 2010

Zwischen den Klüften des Riesengebirges haust der Berggeist Rübezahl. Dieser Fürst der Gnomen besitzt auf der Oberfläche der Erde nur ein kleines Gebiet, mit einer Kette von Bergen umschlossen. Und er teilt dieses Eigentum auch noch mit zwei mächtigen Monarchen, die seinen Anspruch nicht anerkennen.

Aber kurz unter der Erdrinde fängt seine Alleinherrschaft an, die kein Teilungsvertrag zu schmälern vermag. Sein Reich erstreckt sich weit in die Tiefe, bis zum Mittelpunkt der Erde. Zuweilen gefällt es dem unterirdischen Gebieter, seine weiten Provinzen zu durchstreifen, die unerschöpflichen Schatzkammern edler Fälle und Flöze zu beschauen, die Knappschaft der Gnomen zu mustern und in Arbeit zu setzen.

Manchmal entledigt er sich aber auch der unterirdischen Regierungssorgen, erhebt sich aus dem Erdengrund und wandelt auf dem Riesengebirge. Dort treibt er Spiel und Spott mit den Menschenkindern.

Freund Rübezahl ist wie ein Tunichtgut, der seine Nachbarn zu Tode kitzelt, nur um einmal zu lachen. Denn er ist wahrhaft ein Kraftgenie, launisch, ungestüm, sonderbar, bengelhaft, roh, unbescheiden; stolz, eitel und wankelmütig. Heute ist er dir der wärmste Freund, morgen wirkt er dagegen fremd und kalt.

Ab und an kann er auch gutmütig, edel und empfindsam sein. Mit sich selbst steht er aber stets im Widerspruch. So ist er albern und weise, oft auch weich und hart wie ein Ei, das in siedendes Wasser fällt. Er gibt sich schalkhaft und bieder, störrisch und beugsam, je nach der Stimmung, wie ihn Humor und innerer Drang ergreifen.

Schon in grauer Vorzeit fegte Rübezahl im wilden Gebirge umher, hetzte Bären und Auerochsen aufeinander oder scheuchte mit grausigem Getöse das scheue Wild daher, bis es von einer steilen Felsenklippe hinab ins tiefe Tal stürzte. Danach zog er sich müde in die Unterwelt zurück und weilte dort viele Jahrhunderte lang.

Doch die Lust, nach der Sonne und der äußeren Schöpfung zu sehen, kehrte in ihm wieder. So ist es kein Wunder, dass der Berggeist einst auf den Gipfeln des Riesengebirges umherschaute, und die Gegend ganz verändert fand! Die düsteren Wälder waren ausgehauen und in fruchtbares Ackerland verwandelt. In den blumenreichen Auen weideten Schafe und Hornvieh, und aus den lichten Hainen tönten melodische Schalmeien. Zwischen den blühenden Obstbäumen ragten die Strohdächer der geselligen Dörfer hervor, und aus den Schloten wirbelte friedlicher Hausrauch in die Luft. Hier und da stand auch eine einsame Burg am Abhang eines Berges, als Schutz und Schirm des Landes.

Dieser Anblick erschien dem Berggeist so angenehm, dass er sogar die Eigenmächtigkeit der Pflanzer vergaß, die hier ohne seine Erlaubnis wirtschafteten. Der Geist beschloss, die Pflanzer in ihrem Tun und Wesen nicht zu stören und den Aufenthalt zu gestatten, wie es jeder gute Hausvater bei den Schwalben und selbst bei den Spatzen tut.

Er trachtete auch danach, mit den Menschen Bekanntschaft zu machen, ihre Art und Natur zu erforschen und mit ihnen Umgang zu pflegen. Er nahm die Gestalt eines rüstigen Ackerknechtes an und verdingte sich beim erstbesten Landwirt. Alles was er unternahm, gedieh wohl unter seiner Hand, und man hielt ihn für den besten Arbeiter im Dorfe. Aber sein Brotherr war ein Prasser und Schlemmer, der alles verschwendete und dem Knecht seine Mühe und Arbeit wenig dankte.

Darauf ging der Knecht zum Nachbarn, der eine Schafherde in seine Obhut gab. Der Knecht hütete diese fleißig, trieb sie auf steile Berge, wo gesunde Kräuter wuchsen. Die Herde gedieh prächtig und mehrte sich. Kein einziges Schaf stürzte vom Felsen herab und keines wurde vom Wolf zerrissen. Aber der neue Brotherr war ein ehrloser Filz, der treue Arbeit nicht belohnte. Vielmehr stahl er den besten Widder aus der Herde und kürzte dafür den Hirtenlohn.

Nun verließ der Knecht auch diesen gottlosen Geizkragen und diente alsbald dem Richter als Herrenknecht. Er war die Geißel der Diebe und diente der Justiz mit strengem Eifer. Aber der Richter war ein boshafter Mann, der das Recht beugte und den Gesetzen spottete. Weil der Knecht nun aber nicht das Werkzeug der Ungerechtigkeit sein wollte, kündigte er dem Richter den Dienst auf und wurde prompt in den Kerker geworfen. Aus dieser misslichen Lage befreite er sich jedoch nach Art der Geister, durchs Schlüsselloch.

Das waren also die ersten Versuche des Berggeistes, das Studium der Menschenkunde zu betreiben. Doch solcherlei Erfahrungen konnten ihn unmöglich für die Menschenliebe erwärmen. Mit Verdruss kehrte er auf die höchste Felsenspitze des Gebirges zurück, überschaute von dort die blühenden Gefilde und wunderte sich, dass Mutter Natur ihre Spenden an solch eine Brut verschenkte.

Deutsch-franzoesisch-polnische Beratungen in Warschau

5. März 2010

Der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Werner Hoyer (FDP), kam am 1. Februar in Warschau mit seinen Kollegen aus Frankreich und Polen, Pierre Lellouche und Mikolaj Dowgielewicz, zusammen. Nach Angaben aus Berlin handelt es sich um das erste Treffen der Europaminister des sogenannten Weimarer Dreiecks seit dem Amtsantritt der neuen Bundesregierung im November. Themen sind unter anderem eine gemeinsame Wirtschaftsstrategie für Europa, die Verhandlungen über ein internationales Klimaschutzabkommen und die Energiesicherheit.

Deutsche Bahn will in Polen eigene Zuege einsetzen

5. März 2010

Die Deutsche Bahn AG will laut einem Medienbericht eigene Züge auf wichtigen Strecken in Polen einsetzen. Das deutsche Unternehmen habe beim polnischen Amt für Bahntransporte eine Lizenz zur Personenbeförderung beantragt, berichtete die in Dresden erscheinende “Sächsische Zeitung”. Die Bahn will demnach unter anderem Verbindungen zwischen Warschau und Städten wie Danzig, Krakau und Posen anbieten. In Polen wird dem Bericht zufolge erwartet, dass die Deutschen auch in den polnischen Nahverkehr einsteigen.